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Sony Reader PRS-500

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Spezifikationen

Display

6 Zoll “E-Ink” Display

Auflösung

SVGA 800x600   ca. 170 Pixel/Zoll

Farben

4 Graustufen

Stromversorgung

Wiederaufladbare Lithium-Ionen Batterie / Wechselstromadapter, USB (nur für Batterieaufladung)

Maximale Batterie Lebensdauer

Die Lebensdauer hängt von den Anwendungsmustern ab. Lesen Sie 7,500 Displayseiten mit einer einzigen Ladung

Batterie Ladezeit (bis zu 100% Kapazität)

  • Wechselstromadapter: ca. 4 Stunden
  • USB-Kabel: ca. 6 Stunden

Unterstützte Formate

BBeB Book / Adobe® PDF / JPEG / MP3

Zubehör

PC Management Software (Verwaltungssoftware), Soft Cover / USB Kabel / Wechselstromadapter

Maße

Maximale Abmessungen:

  • 175.6 mm(Länge) x 123.6 mm(Breite) x 13.8 mm(Höhe)
  • Minimale Höhe: 8.7mm

Gewicht

250 g (ohne Soft Cover)

Preis

zw. 300-400 US Dollar, jedoch keine genauen Angaben

Verfügbarkeit

Frühjahr 2006

Weitere Informationen

...liegen z.Z. noch nicht vor (Stand: 2006-Jan-19),ansonsten: http://www.sony.com/reader

News von Januar 2006 Nachrichtenanalyse von Burt Helm

QUELLE: businessweek.com - deutsche Übersetzung: eBook Media

 

 

Das Erscheinen eines guten eLesegerätes

Ist der iPod unter den eBook Readern endlich in Reichweite gerückt? Vorgängermodelle waren keine besondere Kundenattraktion. Einige Verleger sind jedoch der Meinung, daß Sony das Blatt wenden könnte.

 

Kann Sony den iPod unter den eBook Lesegeräten präsentieren? Das ist jedenfalls der Plan. Auf der Elektronikmesse für Verbraucher am 4. Januar 2005 in Las Vegas wurde bekannt, daß der japanische Riese einen mobilen eBook Reader für den US-Markt plant. Das neue Lesegerät erlaubt dem Anwender das Speichern und Lesen von eBook Editionen. Der VK Preis soll bei etwa 300 bis 500 US Dollar liegen und ist damit im Preissegment eines ausgewachsenen iPod angesiedelt.

 

Sony gab auf der Messe nur wenige Informationen über seinen neuen Reader preis und soll mit mindestens drei größeren Verlagen Abkommen haben digitale eBook Downloads über den hauseigenen Sony Connect Online Store zu ermöglichen - ähnlich wie Apple Musik- und Videodateien über seinen iTunes Music Store vermarktet. Im Jahr 2000 erschienen bereits einige eBook Reader auf dem Markt, jedoch leider nur zum Auftanken digitaler Inhalte, da die Technologie eine echte Leseerfahrung nicht genügend kopierte.

 

Mit dem Einzug neuer Displaytechnologien und der z.Z. stattfindenden Digitalisierung von Büchern durch Google, Microsoft, HarperCollins, etc. ist Sony der Ansicht, daß jetzt genau der richtige Zeitpunkt für ein mobiles eLesegerät in den USA ist.

 

Aber während Sony's iPod ähnliche Strategie - das nahtlose vermählen von Content und Hardware - vielversprechend klingt, sind die meisten Konsumenten weiterhin der Meinung, daß das Lesen von eBook Editionen auf einem digitalen Lesegerät sich nicht mit dem echten Ding vergleichen läßt. Daher wird es vorerst weiterhin ein Kampf bleiben einen angemessenen eBook Markt auf die Beine zu stellen, der US Verlagen geschätzte 0,1% von 2.3 Billionen verkauften Büchern im Jahr 2004 einbrachte.

"Bislang hat niemand einen eBook Reader entwickelt, der für die Masse attraktiv genug war", sagt Nick Bogaty, verantwortlicher Direktor des International Digital Publishing Forum.

 

 

Ein neuer Versuch

Ist Sony bereit für diese Herausforderung? In der Vergangeheit hat Sony Einbußen wegen unangemessener Gerätepolitik erleiden müssen. Sony's verspätete Ankunft im digitalen Musikgeschäft und seiner proprietären Annäherungsversuche lassen Apple eine Kategorie dominieren, die einst von Sony beherrscht wurde.

 

2004 missglückte zudem noch die Einführung vom Sony eBook Reader Librié in Japan. Für das Display an sich gab es "Standing Ovations", aber der hohe Preis und die drakonische Antipiraterie Technologie - Anwender konnten bei Sony Bücher für 60 Tage "mieten", bevor sich die Wälzer wie von Geisterhand selbstständig löschten - hatte auf Kunden eine abschreckende Wirkung.

 

In den USA hat Sony nun eine zweite Chance einen Markt für digitale Bücher aufzubauen. Obwohl noch wenige Details verfügbar sind, muß man fairerweise sagen, daß es sich um ein beeindruckendes Stück Technik handeln wird. Gemäß Quellen, die bereits das Glück hatten den neuen Reader zu begutachten, ähnelt er auf vielerlei Weise dem japanischen Librié. Beide Geräte verwenden die neuentwickelte Displaytechnologie E-Ink von der gleichnamigen Firma E-Ink.

 

 

Starke Verbündete

E-Ink formiert Text durch elektronisches Arrangieren tausender schwarzer und weißer Kapseln, wodurch eine Leseerfahrung geschaffen wird, die dem Lesen einer gedruckten Seite bemerkenswert ähnelt.

 

Entgegen den in PDAs verwendeten LC-Displays gibt es hier keine augenbeeinträchtigende Hintergrundbeleuchtung. Charaktere werden selbst bei grellem Sonnenlicht noch scharf und klar angezeigt. Und da das Lesegerät nur bei der Auffrischung einer Displayseite Strom verbraucht, sollte der Anwender in der Lage sein zwischen den Ladungen mehr als 15 eBook Editionen lesen zu können.

 

Sony wird sich bei seinem Vorgehen an Apple orientieren. Um Bücher über den Connect Store zu verkaufen hat Sony bereits Verbindungen zu großen Verlagshäusern wie Random House, Simon & Schuster und HarperCollins aufgenommen.

 

Anfangen wird das ganze mit ein paar wenigen tausend Büchern, die die einzelnen Verlagshäuser bereits als eBook Edition verkaufen und zu annähernden Preisen des Paperback Massenmarktes. Die Stückzahl wird rapide ansteigen. HarperCollins wird seine ganze Front- und Backliste (über 25000 Titel) anbieten und sie dem Sony Lager bereitstellen, sobald die Autorenrechte verhandelt sind.

 

 

Unterschiedliche Technologien

Andere Firmen haben ebenfalls Zugriff auf die neue E-Ink Technologie. 2006 ist der Beginn der 2nd Generation eBook Reader und neuer Hoffnungen für die gesamte eBook Industrie. Polymer Vision, ein weiterer Philips Spinoff und Plastic Logic (England) planen im Jahr 2007 eBook Reader vorzustellen die sogar noch buchähnlicher sein sollen wie Sony's Lesegerät.

 

Der eBook Reader von Polymer Vision soll sich wie Papyrus aufrollen lassen, während der von Plastic Logic fast so flexibel wie ein Magazin sein wird.

 

Sony hat die Aufgabe so viele Formate wie möglich auf seinem Reader lesbar zu machen, ein riesiger Schritt für eine eigentlich proprietäre Firma, aber in diesen Tagen wird selbst Sony religiös. PDFs werden sich genauso lesen lassen wie auch das Sony eigene eBook Format "BBeB".

 

Unabhängig vom proprietären Sony "Memory Stick" läß Sony's Reader sich via einem USB Port am PC verbinden und wird Standard SD Speicherkarten akzeptieren, die es bereits für viele digitale Geräte gibt.

 

Allerdings wird es nicht gerade leicht sein den Apple Coup zu wiederholen. Wäre schön wenn Sony Appple anheuern könnte ihre Anwender schnittstelle und die nötige Desktop Software zu entwickeln.

 

 

 

Anschluß an tausende Titel

Sony Connect® unterstützt den Launch von Sony's eBook Reader durch Bereitstellung eines Online eBookstores, der in einer leicht zu bedienenden Desktop Anwendung - genannt "Connect Reader" - integriert ist. Die Software erlaubt dem Anwender das Suchen und Browsen von tausenden Büchern, erworbene eBook Editionen zu verwalten und sie auf dem eigenen Sony Reader zu transferieren und lesen. Am Anfang wird der "Connect Store" eine breitgefächerte Auswahl an Fiction, Non-Fiction, Bestseller bekannter Autoren, Klassiker und mehr bieten, mit reichhaltiger Content-Beschreibung in Form von Autoren Biographien, Buchauszügen und Leserkommentaren. Zusätzlich wird Sony's "Connect Store" Online Content via RSS Feed (Really Simple Syndication) anbieten.

 

 

 

Unterstützung von großen Verlagen

Buchliebhaber werden über die Bandbreite bereits beim Launch auswählbarer eBook Editionen applaudieren. Führende Verlage, darunter Random House, HarperCollins, Penguin-Putnam, Simon & Schuster und Time Warner Book Group werden Sony's eLese-Initiative unterstützen.

Viele unabhängige und spezialisierte Publisher werden ebenfalls eBook Editionen für den Download auf Sony's Reader bereitstellen. Manga Comics und Romane auf grafischer Basis von innovativen Verlagen wie TOKYOPOP werden auf dem Reader wunderbar gerendert und auch erhältlich sein. In den USA wird Sony's Reader im Frühjahr 2006 verfügbar sein. Weitere Infos zum Sony Reader finden Sie hier:

http://www.sony.com/reader

http://www.sonystyle.com/retail

 

 

 

Weitere Details über Sony's eBook Reader

  • Das Display ist schneller als das des Librié
  • Nativer Support für PDF, TXT, RTF, MP3, JPG und natürlich BBeB. Der PDF Support beinhaltet Zooming. Starker RSS Support, integriert in der Client Software. Generiert unverschlüsselte BBeB Dateien aus der Wahl Ihrer RSS Feeds, die sich dann auf Ihrem Sony Reader transferieren und lesen lassen.
  • Online Store in PC Client Software integriert
  • Die meisten großen Verlage an Bord (10.000+ Titel beim Launch verfügbar). Gekaufte eBook Editionen bleiben "Eigentum", keine Zeitbomben. Sony handelt Honorarzahlungen an Verleger/Publisher. eBook Editionen lassen sich auf bis zu 6 unterschiedlichen eBook Readern lesen, die zuvor im Sony Store registriert wurden. Beim Launch werden Sie nicht in der Lage sein Ihre geschützten eBook Editionen an Freunde (mit eigenem Sony Reader und Sony Online Store Account) auszutauschen oder zu verleihen. Sony wird die Spezifikationen des BBeB Formats öffnen. Man hofft damit, daß so Tools zum Generieren von Inhalten im Sony eigenen BBeB Format entwickelt werden (mit und ohne DRM).
  • Weiterhin Linux basiert
  • Kein Touch Screen, kein WiFi (SD Kartenschacht ist wahrscheinlich nicht SD IO tauglich)
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